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Ilara und Samano – Gehorsam oder Liebe?“

Mit und von Jugendlichen der Jugendfreizeiteinrichtung New Way

Jugendliche aus Berlin Mitte setzten sich mit einer sehr ernsten Thematik auseinander: wahre Liebe, Zwangsheirat, Familie, Selbstständigkeit und Selbstbestimmung und zeigten spielend, singend, tanzend und schreibend eine tragische Geschichte über das Schicksal zweier junger Menschen. 

Es ist eine alte Geschichte über zwei Liebende, die sich nacheinander sehnen, doch nicht zusammen sein dürfen, denn Ilara muss jemanden heiraten, den sie nicht liebt, nicht ehrt und begehrt. Das ist der Wille des Vaters, der bei der Auswahl des Heiratskandidaten andere Kriterien als die Tochter ansetzt. Diese unglückliche Liebesgeschichte existiert so oder ähnlich in fast allen Kulturen der Welt.
Jugendliche der Jugendfreizeiteinrichtung New Way erarbeiteten gemeinsam mit dem Künstlerteam des Vereins tanz theater dialoge eine szenische Präsentation, die am 11.12. gleich dreimal im Saal der Villa Elisabeth in der Invalidenstraße dargeboten wurde. Zum Publikum zählten Klassen der Hemingway-Sekundarschule und der Papageno-Grundschule. In die Bühnenpräsentation integriert war ein kurzer Film mit Straßeninterviews zum Thema, die die Jugendlichen als Vorbereitung mit Passanten geführt hatten.
Das Projekt hat Teilnehmer wie Zuschauer zur weiteren Diskussion angeregt. 

Projektbegleitung: I. Röthemeier,, S. Inhofen, G. Großpietsch, K. Richter, B. Jochum
KünstlerInnen: F. Aurin, V. Gärtner, E. Kahn, A. Scriaboni, D. Sutherland,  C. Baumgart (Projektleitung)

Ein gefördertes Projekt von jep –  Projekt des Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V.im Rahmen von „Kultur macht stark“, Bündnisse für Bildung gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Jugendfreizeiteinrichtung New Way

Präsentationstermine im Dez. 2014 in der Villa Elisabeth (Berlin Mitte)

Kommentare von Teilnehmern und der Einrichtungsleiterin