© Archiv der Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung

Auf den Spuren von Ursula – eine biografische Reise

Theatercollage mit Schüler*innen der Willkommensklasse 2, Johanna-Eck-Schule in Tempelhof, 2024

In einer Theatercollage stellten Jugendliche der Willkommensklasse 2 von Frau Kanchevska ihre Projektergebnisse zur Lebensgeschichte von Ursula Mamlok mit Texten, Musik und Bühnenbild einem Publikum vor.  Als jüdische Berlinerin musste sie aus ihrer Heimat fliehen und in Südamerika und New York neue Sprachen lernen. In all den schwierigen Situationen war die Musik ein Trost für die begabte junge Frau, die eine bekannte Komponistin wurde.
Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit der Bedrohung der im NS verfolgten Kindern und Jugendlichen und ihren Lebensbedingungen, entwickelten darüber eine eigene Beziehung zur jungen Ursula und ihren Überlebensstrategien und zu heutigen Formen des Antisemitismus.

In dem biografischen Projekt setzten sich die Schüler*innen zu Stationen aus dem Leben der Komponistin Ursula Mamlok (1923-2016) auseinander. Nach einer behüteten Kindheit und ersten Kompositionen mussten ihre Eltern und sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft Deutschland verlassen. Zunächst ging es nach Ecuador, aber durch glückliche Umstände konnte Ursula in New York Musik studieren und avancierte zu einer Avantgarde-Komponistin. Nach ihrer Rückkehr gelang es ihr, auch in Berlin als Musikerin Anerkennung zu finden. In der Musik fand die begabte Ursula eine fiktive Welt und sie konnte trotz aller Widrigkeiten ihren künstlerischen Weg fortsetzen.

KünstlerInnen E. Kahn, D. Sutherland, F. Bischinger, I. Uhlmann, C. Baumgart, F. Aurin,  Projektbegleitende Lehrerin V. Kanchevska
gefördert vom Jugendfonds Demokratie Leben, Bezirksamt Schöneberg-Tempelhof Filmische Dokumentation gefördert vom Verein Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung e.V. Kooperationspartner Johanna-Eck-Schule, Wir waren Nachbarn im Rathaus Schöneberg, Dwight und Ursula Mamlok-Stiftung