FREUNDESKREIS

Im Freundeskreis von Tanz Theater Dialoge sind Interessierte, viele von ihnen Pädagog*innen, die in generationsübergreifenden Projekten ihre Kompetenzen einbringen.

Doris Bismarck

Projektassistenz

Bernd Danielowski

Grafik, Gestaltung

Bärbel Jochum

pädagogische Mitarbeit

Richard Mann

Übersetzungen

Sabeth Schmidthals

pädagogische Projektbegleitung

Hajo Schriefer

Vermittler zu Schulen

Margit Szlezak

pädagogische Beratung

Imke Uhlmann

Vermittlerin an Schulen

Bernd Gasser

Projektbezogenes Fördermitglied

Der Verein trauert um Jörn Jensen, der am 3. Juni 2022 gestorben ist. Als Mitglied des Freundeskreises hat er die Arbeit unseres Vereins in vielfältiger Weise unterstützt und gefördert: Er war Berater in Bezug auf die kulturellen Aktivitäten des Bezirks, mit dem er sich durch seine langjährige Arbeit als Bezirksbürgermeister immer noch sehr verbunden fühlte. Er unterstützte den generationsübergreifenden Ansatz des Vereins, der zum ersten Mal bei der Erarbeitung der Familiengeschichte für “Gleis 69” erprobt wurde: In der intensiven Projektarbeit zwischen Jung und Alt über das schwierige Thema der Deportationen brachte er seine pädagogische Erfahrung als Lehrer ein, aber auch eine unerschütterliche Gelassenheit und freundliche Zuwendung für die Jugendlichen. In “Gleis 69” wie auch in “Wenn ich noch einmal wiederkomme” wirkte er aktiv als Darsteller mit und zeigte, obwohl bereits erkrankt, keine Erschöpfung angesichts der zahlreichen und langwierigen Proben. Sein Engagement und seine Fürsorge werden uns fehlen. Wir werden seiner mit Dankbarkeit gedenken und teilen mit seiner Familie den Schmerz über den Verlust dieses besonderen Menschen.

 

Die Mitglieder* und der Freundeskreis des Vereins sind traurig über den Tod von Christine Holzkamp am 29. Juli 2023. Nur ein Jahr überlebte sie ihren Mann Jörn Jensen, der im August 2022 beerdigt wurde. Wir werden beiden ein ehrendes Gedenken bewahren und sind dankbar, dass Christine Holzkamp unsere generationsübergreifenden Projekte intensiv unterstützte und uns wertvolle inhaltliche Impulse gab. Mit ihrer Zugewandtheit gewann sie die Achtung und Zuneigung der jungen Leute, denen sie fürsorglich und respektvoll begegnete. Es berührte alle, wenn sie Erinnerungen aus der Kindheit und Schulzeit während des Zweiten Weltkrieges schilderte, aus denen sie ein lebenslanges Engagement für Akzeptanz und Menschenliebe, gegen Ausgrenzung jeder Art ableitete. Dank ihrer langen Erfahrung als Hochschullehrerin leitete sie Gespräche mit Interviewpartnern oder auf Podiumsdiskussionen zielgerichtet und vertiefte sie inhaltlich.  Wir tragen die Erinnerung an eine außergewöhnliche Frau in unseren Herzen und werden ihre Gedanken bei Theaterprojekten der Erinnerungsarbeit mitnehmen. Sie war uns ein Vorbild.