Theatercollage zur Erinnerung an Verfolgte in Berlin Mitte-Moabit (2019/2020)

Ein außerschulisches und generationsübergreifendes Projekt mit Jugendlichen aus Moabit im Alter von 14-18 Jahren mit Freunden und Mitgliedern von Tanz Theater Dialoge

Auseinandersetzung mit Unrecht in Gesetzesform während des NS-Regimes am Beispiel Martin Meyerowitz, Justizrat und Rechtsanwalt am Reichsgericht in Leipzig, und mit der lokalen Geschichte des Gedenkortes Güterbahnhof Moabit.

„Es ist, als wäre ihre [die der Darsteller*innen] eigene Erschütterung bei der Recherchereise durch das Leben der Meyerowitz‘ eingegangen in die Ernsthaftigkeit ihres Vortrags. Diese Ernsthaftigkeit geben sie weiter – und so entwickelt ihre Präsentation einen Sog, dem sich die Zuhörer kaum entziehen können.“
Dr. Ilona-Zeuch-Wiese, Neulich in der Ausstellung, Newsletter der Ausstellung Wir waren Nachbarn

Die szenische Lesung wurde in vier Vorstellungen an unterschiedlichen Orten vorgestellt: Theodor-Heuss-Schule, in der Ausstellung Wir waren Nachbarn und im SOS Kinderdorf Berlin

Wiederaufnahme im Juni 2020 in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Anwesenheit von Bundesjustizministerin Frau Christine Lambrecht, gefördert vom Haus der Wannsee-Konferenz. Eine weitere Vorstellung im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Leipzig wurde vom Leipziger Anwaltsverein gefördert.

NEU IN DER AUSTELLUNG Bericht von Illona Zeuch-Wiese.pdf
weitere Informationen auf interkulturmachtkunst.de

KünstlerInnen E. Kahn, D. Sutherland, C. Baumgart, M. Schmidthals, F. Aurin, J. Winter  Projektbegleitende Pädagogin S. Schmidthals gefördert von NEMO, Programm InterKulturMachtKunst – KunstMachtInterKultur im Rahmen des Bundesprogramms Kultur macht stark, Bundesministerium für Bildung und Forschung Kooperationspartner Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule, Karame e.V.; SOS Kinderdorf Berlin; Wir waren Nachbarn, Ausstellungsinstallation im Rathaus Schöneberg